Die Fähigkeit zur Freundschaft gehört zu den edelsten, welche unsere Seele überhaupt besitzt, die Freundschaft
selbst ist zugleich eine der reinsten und genußreichsten Gemütsstimmungen und vielleicht die einzige Leidenschaft,
deren Übermaß nichts Tadelnswertes hat.

(Georg Büchner über die Freundschaft)

Auftaktveranstaltung am Mittwoch an der Ernst-Reuter-Schule Groß-Umstadt

Kinder gehen gerne zur Schule. Diesen Satz lesen wir alle mit großer Freude. Damit dies noch etwas häufiger zutrifft, haben der Bikepool Hessen und die AOK Hessen eine Kooperation vereinbart. Ziel ist der Ausbau der Fahrradangebote an hessischen Schulen. Vor allem unter dem Aspekt Schule & Gesundheit werden Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet, der Aufbau von schuleigenen Fahrradflotten (meistens Mountainbikes) ermöglicht und von der AOK gefördert. Die Gesundheitskasse bezuschusst die Lehrerfortbildungen und jedes einzelne Rad. Mit den schuleigenen Mountainbikes ist es allen Schülerinnen und Schülern möglich, mit optimalem Material an den vielfältigen Angeboten teilzunehmen.

„Die Kinder sind total scharf auf die neuen coolen Mountainbikes, die einen enormen Aufforderungscharakter besitzen! Am Tag der offenen Tür an unserer Schule, standen bei unserem MTB-Parcours die Kinder Schlange!“, berichtet der Bikepool Hessen-Vorstand Thorsten Lerch, der Lehrer an der Georg-Büchner-Schule in Stadtallendorf ist. Für die AOK Hessen war deshalb auch schnell klar, dass Sie mit an Bord geht: „Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist das A und O in unserer Präventionsarbeit. Dafür steht unsere Initiative ‚Gesunde Kinder - gesunde Zukunft‘. Daneben sind wir mit der Aktion ‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ schon seit vielen Jahren rund um das Zweirad aktiv. Hier kommt jetzt beides zusammen – das ist perfekt“, sagt Mona Nüchter von der AOK-Gesundheitsförderung.

Das Vermitteln der Freude am Fahrradfahren in all seinen Facetten steht im Vordergrund. In der Schule sollen Schülerinnen und Schüler das Fahrradfahren in sicherer Umgebung unter Anleitung kompetenter Lehrkräfte für sich entdecken und ausbauen können. So ganz nebenbei wird das Fahrrad dadurch auch zum sicheren Begleiter in Alltag und Freizeit.

„Das Austoben, der Spaß an der Bewegung, das Erlernen komplexer Fahrmanöver bis hin zum Bunny Hop und Wheelie fasziniert und reizt die Kinder sehr“, erklärt der Bikeschool-Leiter an der Ernst-Reuter-Schule (ERS) in Groß-Umstadt, Friedbert Metz. Mit seiner Initiative hat es die ERS zur „Fahrradfreundlichsten Schule 2016“ in Deutschland gebracht, ein Titel, der ihr vor wenigen Tagen auf dem Bike-Festival in Willingen verliehen wurde.

In den speziell eingerichteten Fahrrad-Werkstätten wird neben handwerklicher Kompetenz, das gemeinschaftliche Arbeiten, die gegenseitige Unterstützung und Hilfe als wichtige Bausteine zur Entwicklung der Sozialkompetenz gefördert. „Die Kinder sind stolz, wenn sie sehen, dass sie in der Lage sind, Bremsen und Schaltung selbst einstellen zu können“, berichtet der Zweiradmechaniker Swen Heil, der auf Basis des Programms der Ganztagsschule in der ERS die Kinder an einem Nachmittag in der Woche in der Werkstatt unterstützt. An diesem Nachmittag gehen die Kinder auf jeden Fall gerne in die Schule.

 

Auch die Georg-Büchner-Schule wird genannt. Bitte hier klicken.

IMG 7932Am Mittwoch, den 15.06.2016 fand in Frankfurt wieder der weltweit größte Firmenlauf, J.P. Morgan Corporate Challenge, statt. Unter den ca. 70.000 Läufern befanden sich auch wieder einige unserer Kolleginnen und Kollegen. 

 

 

 

 

 

 

 

Eine ereignisreiche Woche im Pott neigt sich dem Ende zu. Neben Currywurst und vielen anderen Leckereien gab es zahlreiche Highlights. Es begann mit einem Besuch der DASA (Deutsche- Arbeiter- Schutzausstellung). Dort konnten wir einen Jumbojet fliegen, Gabelstapler fahren, Bagger bedienen und viele andere Dinge ausprobieren. Nachmittags mussten alle zum ersten Mal Mut aufbringund, um in der Zeche Zollern den 55 Meter hohen Förderturm zu erklimmen. Mittwochs war uns Dortmund nicht groß genug, deshalb ging es nach Bochum. Dort fuhren wir ins Besucherbergwerk ein: es hieß "Glück auf!" Sicher wieder auf der Erde, denn es ging vom Stollen direkt auf den 65 Meter hohen Förderturm, liefen wir den Schopping Queens in die Arme. Zum Schluß gab es eine Privatführung durch das Stadion des Vfl Bochum. Zuletzt fuhren wir zum Gasometer in Oberhausen und blickten von 117 Meter auf das Revier herunter, bevor die größte Schopping Mal von uns überfallen wurde. Danach mussten wir uns im Sea Live abkühlen.

Glück auf!

R8c

 

Auch die R10b befindet sich momentan mit ihrer Klassenlehrerin Olga Gabriel in Hamburg. Sie schreiben: Schöne Grüße von der R10b aus Hamburg! Hier seht ihr uns vor dem Krimitheater, im Dialogmuseum, im U-Bahn-Schacht und auf der Reeperbahn.

Heute hat um 14 Uhr in der Aula unser Willkommenstag der neuen Fünftklässler begonnen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Stufenleitung Frau Schuster-Gößmann und zwei Liedbeiträgen des GTA "Singen" wurde das Geheimnis endlich gelüftet: Wer geht mit wem in welche Klasse und wer ist meine neue Klassenlehrerin? Mit ihren künftigen neuen Mitschülern und Klassenlehrern verbrachten die Schülerinnen und Schüler den Nachmittag. Spielerisch lernte man sich kennen.

Schön, dass ihr bei uns gewesen seid, liebe Kinder. Jetzt freuen wir uns noch mehr auf euch. Bis zum 30.08.20016!

Wir, die Klasse R8a, Herr Seidel und Frau Dennig, grüßen euch ganz herzlich aus München. Uns geht es gut. Hier seht ihr uns gerade vor dem Deutschen Museum. Außerdem haben wir heute den Englischen Garten besucht.

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Hallo, wir sind es noch einmal und schicken ein paar Bilder mit. In Hamburg läuft nach wie vor alles bestens. Gestern waren wir in der Speicherstadt, haben die Elbphilamonie gesehen und auf dem letzten Bild seht ihr uns vor dem Musical "Aladin". 

Liebe Grüße von der R10a

Hallo, auch wir sind gut in Hamburg gelandet. Ganz liebe Grüße von uns!

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Am Freitag, den 01.06.2016 werden am Vormittag die Schülerinnen und Schüler unserer Abschlussklassen (R10er, G10er und H9er) in der Aula verabschiedet. Die Zeugnisse werden überreicht. Man darf sich auf einige Darbietung der Klassen freuen. 

"Eine Welt für alle" lautete das Motto unseres diesjährigen Schulfestes der Georg-Büchner-Schule, dem zwei Projekttage mit gleicher Zielrichtung vorangestellt wurden.
Die von der Klasse G9a unter Leitung von Frau Gampe durchgeführten Aktionen sollen exemplarisch zeigen, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler der Schule im Vorfeld und auch nach dem Schulfest mit dem gegebenen Thema auseinandersetzten.
Der Umgang mit Drogen, Mobbing, Erblindung, körperliche Beeinträchtigung - über alles wurde gesprochen.

 

Begegnung mit der Daniel-Cederberg-Schule/Marburg

Ein Bericht von Hüdanur Bilgic, Sara Ezer, Melissa Kal und Esra Üstün (G9a)

Im Rahmen unserer Projekttage wollten wir, die Klasse G9a, am Dienstag, dem 24.05.16 mit unserer Klassenlehrerin Cornelia Gampe die Daniel-Cederberg-Schule in Marburg besuchen, um mit den Schülern einen gemeinsamen Vormittag zu gestalten. Im Vorfeld wurde mit Herrn Harfst, dem Schulleiter, der von unserer Projektidee sofort begeistert war, und den Lehrern der Daniel-Cederberg-Schule abgesprochen, dass wir zu von den Schülern belegten Brötchen und Getränken eingeladen werden und wir im Gegenzug dafür Kuchen oder andere süße Köstlichkeiten mitbringen sollten. Nach unserer Anreise mit Zug und Bus wurden wir herzlichst und voller Freude in der Schule empfangen. Wir mischten uns unter unsere Gastgeber und nach einer kurzen Begrüßung und einem gemeinsamen Lied frühstückten wir miteinander. Einige Schüler waren sehr gesprächig und erzählten aus ihrem Leben und von ihren Interessen. Nach dem Frühstück nahmen wir an verschiedenen Workshops teil - gemeinsam wurde gespielt (z.B. Tischfußball, Brettspiele, PS 2), gemalt und gebastelt. Als Erinnerung an diesen schönen Tag hat jeder Schüler und jeder Lehrer seinen Handabdruck auf einem Baumwolltuch verewigt. Wir tauschten Adressen und Telefonnummern aus und machten viele Photos. Als es an die Verabschiedung ging, waren alle traurig. Bevor wir die Rückreise nach Stadtallendorf antraten, haben wir im Lehrerzimmer über unsere an diesem Tag gemachten Erfahrungen gesprochen. Bei vielen von uns kam der Wunsch auf, sich möglichst bald wieder zu treffen. Dass die Lehrer und Herr Harfst unserer Einladung zum Schulfest gefolgt sind, hat uns riesig gefreut und gezeigt, dass die Sympathien beidseitig sind. Das Bettlaken mit den Handabdrücken hängt jetzt in unserem Klassenzimmer.

 

 

 

Besuch auf dem Hof "Fleckenbühl"

"Die Fleckenbühler" gibt es seit 1984 und sie sind eine anerkannt gemeinnützige Suchthilfe-Gemeinschaft, die sich vollständig selbst organisiert und verwaltet. Es gibt drei Einrichtungen, in denen 200 Menschen leben und arbeiten. Zu den Arbeitsbereichen gehören ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Viehwirtschaft, Bäckerei, Käserei, Buffet und Verkaufsläden und auch ein Umzugsunternehmen, eine Töpferei, eine große Büroabteilung u.v.m. Jeder "Fleckenbühler" hat die Möglichkeit , auf dem Hof eine Ausbildung zu machen und sich beruflich zu qualifizieren. Das Angebot der Fleckenbühler ist einfach: Sie nehmen Menschen mit Suchtproblemen in jeder Lebenssituation auf - Tag und Nacht und ohne Vorbedingungen und helfen ihnen dann dabei, dauerhaft suchtfrei und selbstbestimmt zu leben und sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Hermann und Sascha, zwei " Fleckenbühler" haben an diesem Montag (23.05.16) die Schülerinnen und Schüler der GBS empfangen. Sie haben den Schülerinnen und Schüler das Konzept des Hofes vorgestellt und von ihren eigenen früheren Suchterfahrungen erzählt. Schonungslos durften die Schülerinnen und Schüler alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen. Im Anschluss hieran folgte eine Führung auf dem Hof.

 

Begegnung mit JFC iThemba

Nach dem Besuch auf dem Hof Fleckenbühl und einer kurzen Mittagspause trafen sich die Schülerinnen und Schüler in der Aula der Georg-Büchner Schule mit der Gruppe Jugend für Christus iThemba. Der Kontakt kam zustande über Herrn Pfarrer Peters aus Stadtallendorf. In verschiedenen Ländern bemüht sich Jugend für Christus, den Jugendlichen Hilfestellung zu geben, z.B. durch Vermittlung christlicher Werte, persönliche Kontakte, Programme, Schulungen oder materielle Hilfe. Die hier am Montag, dem 24.05.16 erschienenen Jugendlichen waren Südafrikaner und in ihrer Mitte war Daniela Schudy, eine ehemalige Schülerin der GBS, die im Rahmen ihres freiwilligen sozialen Jahres in dieser Gruppe mitwirkt und hier in Deutschland auch den Part der Übersetzungen übernimmt. Mit Tänzen, in die auch die Schülerinnen und Schüler der GBS einbezogen wurden , wurde für gute Laune gesorgt und in kurzen Theateraufführungen wurden Themen wie Drogen und Abhängigkeiten, Rassismus und Versöhnung, Selbstbild und Selbswert behandelt. In anschließenden Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler dann genauer auf diese Themen eingehen.

 

Besuch der Theatergruppe NachtSicht

Thematisch zum Motto der Projekttage passte auch das Theaterstück "Blick:Fang", welches die Theatergruppe NachtSicht aus Marburg für die Schülerinnen und Schüler der G9a der Georg-Büchner-Schule und andere Jugendliche am Dienstag, dem 14.06.2016 aufführte. 12 blinde und sehbehinderte Jugendliche unter professioneller Leitung sensibilisierten das Publikum mit Hilfe von Sprech- und Musiktheater, Poesie und Komik, Improvisation und selbst entwickelten Textcollagen für ihre alltäglichen Probleme, die eine Seheinschränkung mit sich bringt, ohne nach Mitleid zu heischen. Im Anschluss an die beeindruckende Vorstellung konnten die Schülerinnen und Schüler in einem Gespräch mit den Schauspielern schonungslos Fragen stellen und Simulationsbrillen zum Ausprobieren tragen.

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