Zu Beginn des Jahrgangs 5 treffen Schüler/innen unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft in neuen Klassen zusammen. Um diese zu einer kooperativen Klassengemeinschaft zusammenwachsen zu lassen, wurde an der GBS Soziales Lernen als Unterrichtsfach etabliert. Die Schüler/innen sollen für den Begriff "Konflikt" sensibilisiert werden und lernen, dass Konflikte im menschlichen Miteinander durchaus normal sind und auf vielfältige Weise - jedoch auch immer gewaltfrei - gelöst werden können.
In den Jahrgängen 5 und 6 stehen hierfür zwei Wochenstunden zur Verfügung, im Jahrgang 7 eine. Betreut werden diese Stunden von den jeweiligen Klassenleitungen, die eine entsprechende Fortbildung absolviert haben.
Zwei Schulsozialpädagogen stehen den Lehrkräften zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung, auch für die Eltern sind sie wichtige Ansprechpartner.
In den Jahrgängen 5 und 7 (dort werden die Klassen neu gebildet) finden im Herbst sogenannte Klassenfindungstage statt: die Klassen gehen für anderthalb Tage aus der Schule heraus und werden von den Klassenleitungen und einem/r Sozialpädagogen an einem "neutralen Ort" mit dem Ziel betreut, soziale Kompetenzen zu erwerben.
Schüler/innen der höheren Klassen haben die Möglichkeit, sich zu Streit-Schlichtern oder zu Buddys fortzubilden, um anschließend an der Schule präventiv zu wirken bzw. entstandene Konflikte auf Augenhöhe mit den beteiligten Schülerinnen und Schülern (als peers) zu lösen.
Ein weiterer Baustein im Feld "soziales Lernen" ist das erlebnispädagogische Angebot - hier eröffnet sich die Möglichkeit, mittels Kanufahren, Klettern (und Sichern) und weiteren Angeboten soziale Kompetenz zu erwerben.