Präambel:
Schule soll sich den wichtigen Aufgaben der Gesellschaft öffnen und sich orientieren an den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Eltern und ihrer Kinder vor Ort.
Die Stadt Stadtallendorf ist eine Industriestadt mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und ein früherer Schwerpunkt des Landkreises bei der Eingliederung von Aus- und Umsiedlern.
Die Georg-Büchner-Schule ist die einzige weiterführende Schule der Stadt und sieht es als ihre Aufgabe an, sich der Stadt und ihrer Bevölkerung gegenüber zu öffnen und die Schule als Lern-, Lebens- und Erfahrungsraum für ihre Schüler/innen zu gestalten. Das Zusammenleben verschiedener Kulturen wird als Bereicherung in Schulleben und Unterricht integriert.
Die Georg-Büchner-Schule vermittelt allgemeines Wissen und grundlegende Kenntnisse und fördert besondere Neigungen und persönliche Interessen ihrer Schüler/innen. Dies geschieht auch im Rahmne des Ganztagsangebots der Schule, das es zu bewahren und weiter zu entwickeln gilt.
Die Bildungsarbeit der Georg-Büchner-Schule ist geprägt von der Erkenntnis, dass Schule nur dann erfolgreich sein kann, wenn Lehrkräfte, Eltern und Schüler/innen gemeinsam daran arbeiten, sie als einen Ort des friedlichen und freundlichen Zusammenlebens zu gestalten.
Wir streben an:
1. Schüler/innen und die Lehrkräfte identifizieren sich mit ihrer Georg-Büchner-Schule.
2. Jede/r bemüht sich aktiv um das Erreichen der im Schulprogramm formulierten Ziele.
3. Alle Mitglieder der Schulgemeinde tragen Mitverantwortung für die Entwicklung unserer Schule und haben die Möglichkeit, das Schulleben mit zu gestalten.
4. Das Verhalten aller am Schulleben Beteiligter zeichnet sich durch gegenseitiges Vertrauen, durch Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme sowie durch einen freundlichen, fairen und respektvollen Umgang miteinander aus.
5. Die Schulleitung engagiert sich für die pädagogische Weiterentwicklung der Georg-Büchner-Schule. Sie bringt dabei Ideen ein und unterstützt entsprechende Initiativen aus der Schulgemeinde.
6. Die Lehrkräfte fördern das Leistungsbewusstsein und den Leistungswillen der Schüler/innen. Die Maßstäbe für die Leistungsmessung werden offen gelegt und sind für alle nachvollziehbar.
7. Soziales Lernen wie die Förderung der Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktfähigkeit ist ein Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit. Lehrkräfte und die Schüler/innen halten sich dabei an die erarbeiteten Vereinbarungen.
8. Handlungsorientierter Unterricht, der die Interessen von Schülerinnen und Schülern berücksichtigt und ein hohes Maß an Schüleraktivität zulässt, steht im Mittelpunkt unserer Unterrichtsarbeit.
9. Dabei legt die Schule Wert auf eine fächerübergreifende und interkulturelle Arbeit. Die Projektmethode ist ein fester Bestandteil unseres Konzeptes.
10.Um allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule die bestmögliche individuelle Förderung zukommen zu lassen, setzen wir vielfältige Formen der Differenzierung ein. Neue Technologien werden mit einbezogen.
(Verabschiedet am 29.08.2000)