Die Fähigkeit zur Freundschaft gehört zu den edelsten, welche unsere Seele überhaupt besitzt, die Freundschaft
selbst ist zugleich eine der reinsten und genußreichsten Gemütsstimmungen und vielleicht die einzige Leidenschaft,
deren Übermaß nichts Tadelnswertes hat.

(Georg Büchner über die Freundschaft)

 

Der evangelische Religionskurs der fünften Jahrgangsstufe erlebte im Rahmen der Vätergeschichte von Abraham und Sara das Nomadenleben im Bibelhaus Frankfurt:
Im Bibelhaus lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sitten und Bräuche der Nomaden kennen und lebten diese nach. Dafür ganz wichtig ist entsprechende Kleidung. Einen Schleier für die Frau mit Schutz gegen die Sandstürme und für den Mann ein langes, edles Gewand aus leichtem Stoff. Ganz ungewöhnlich für die Kinder, waren vor allem die Kopfbedeckungen. Als Begrüßungsritual der Gäste, die in damaliger Zeit stets willkommen waren und bestens versorgt wurden, gab es ein Riechöl, das mit einer Geste dem Gast dargeboten wurde. Nun durften sich die Kinder in das schützende Zelt begeben, selbstverständlich geschlechtergetrennt, denn die Gastfreundschaft ging so weit, dass Gäste etwas mitnehmen durften, wenn es ihnen besonders gut gefiel, dazu gehörten auch die Ehefrauen und Töchter. Jedes Kind durfte einmal Mehl mahlen mit Mahlsteinen.
Neben weiteren Tätigkeiten begeisterte der Besuch zusätzlich durch die über 270 archäologischen Originalfunde, welche den Schülerinnen und Schülern das Nacherleben von biblischen Geschichten auch auf Musikinstrumenten ermöglichten.
Am späten Nachmittag ging ein erfolgreicher Ausflug zu Ende. Mit vielen guten neuen Erfahrungen kamen die Fünftklässler wieder in Stadtallendorf an.

 

 

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