Am Donnerstag, 24.06.2021 wurde in Stadtallendorf eine neue Sportbox eingeweiht. Sie befindet sich im Heinz Lang Park in der Nähe des Piratenspielplatzes. Schülerinnen und Schüler der Klasse R7b waren ebenfalls anwesend und probierten die neuen Sportgeräte gleich aus. Weitere Informationen zur Sportbox erhalten sie hier.

 

In der 6a wurde das Thema Griechenland bearbeitet. Viele Dinge haben wir aus dieser Zeit übernommen, wie unsere Demokratie, die olympischen Spiele und das Theater. Darüber hat die Klasse gesprochen und im Anschluss ganz viele Tempel gebastelt. Diese sind hier zu sehen.

2000px Schule ohne RassismussvgAnlässlich des Anne Frank Tags hat sich die Klasse G8b von Frau Aberle intensiv mit dem Leben von Anne Frank beschäftigt. Hierbei lernten die Schülerinnen und Schüler Anne und ihre Familie kennen. Am Ende des Unterrichtsprojekts entstand die erste Ausgabe der Georg Büchner Zeitung (GBZ), die aus selbst verfassten Berichten der Klasse bestand. Zusätzlich erstellte die Klasse eine digitale Pinnwand (Padlet), auf der Berichte und vertonte Tagebucheinträge veröffentlicht wurden. Dieses Padlet wurde von vielen anderen Klassen im Unterricht genutzt und befindet sich unter folgendem Link. Interessierte können bei ihrer Lehrkraft das Passwort für die Seite erfragen, wenn sie es sich gerne anschauen und über Anne Frank informieren möchten.

Außerdem organisierte die Lerngruppe von Frau Aberle eine Fotoausstellung in der Lernwerkstatt der Georg Büchner Schule. Diese bestand aus informativen Plakatwänden, die vom Projekt Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage zur Verfügung gestellt wurden. Die Klassen der Jahrgangsstufen 5 und 6 besuchten mit ihren Lehrkräften die Ausstellung, die neben den Plakaten auch aus digitalen Lernangeboten am iPad, Modellen und einem kurzen Film über Anne bestand. Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Förderstufe sich über Anne Frank und ihr Familie informiert hatten, bearbeiteten sie ein Quiz.

Am Dienstag, 22.06. besuchten Bürgermeister Christian Somogyi und Landrätin Kirsten Fründt die Ausstellung und überzeugten sich von der Qualität der Schülerergebnisse. Beide stellten heraus, dass das Schicksal der jüdischen Bevölkerung während des Nationalsozialismus niemals in Vergessenheit geraten darf, denn im Alltag wird man immer wieder mit rassistischem und antisemitischem Gedankengut konfrontiert. Auch Schulleiterin Amanda Chisnell zeigte sich beeindruckt und dankte Frau Aberle für ihren Einsatz für das Projekt. Denn genau hier liegt eine Aufgabe der schulischen Bildung: Kinder und Jugendliche sollen so stark gemacht werden, damit sie für die Grundrechte der Menschen eintreten können.

Am Donnerstag, den 18.06.21 war es soweit: die Premiere des Films „Herr Bachmann und seine Klasse“, der mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde, spielte zum ersten Mal auf der großen Leinwand in Berlin auf der Museumsinsel! Und wir, Önder und Amelie Çavdar, Aynur Bal und Anna Weber waren dabei. Und natürlich Dieter Bachmann, der seit einigen Jahren im Ruhestand lebt. Ein aufregende Reise begann am Donnerstag früh. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen, die uns an diesem Schultag vertreten haben!

Mit dem Einstieg in den Zug stieg die Nervosität. Wie es sich für so einen Tag gehört, hatte der Zug Verspätung, so dass wir den Anschluss nach Berlin verpassten. Aber kein Problem, der nächste Zug kam und nahm uns mit nach Berlin. Dort angekommen, wurden wir mit einem Taxi zum Hotel gefahren. Alles war top organisiert.

Nach einer kurzen Verschnaufpause erkundeten wir die Umgebung am Potsdamer Platz, die Reste der Berliner Mauer und aßen leckeres Essen. Berlin: eine beeindruckende Stadt.

Am späten Nachmittag traf sich das gesamte Filmteam vor dem Hotel und fuhr in unterschiedlichen Vans zur Museumsinsel.
Die Mitwirkende im Film, Aynur Bal, Önder Çavdar und Dieter Bachmann, hielten beharrlich dem Blitzlichtgewitter stand! Es war tatsächlich wie im Fernsehen.

Nach einer Begrüßung der Berlinale Chefs wurden wir und Maria Speth, die Regisseurin des Films, auf die Bühne gebeten und erhielten ein Mikro - alles geschah hier völlig spontan und ungeplant.
Und plötzlich hieß es, vor allen irgendetwas sagen. Unglaublich.

Der Film begann. Es wurde gelacht, geweint und vieles mehr. Eine Doku, die das Herz berührt und hoffentlich viele konstruktive Diskussionen entfachen wird. Künstlerisch hochwertig gemacht. Es geht um unsere Schule, unsere Stadt und die ganze Welt schaut zu. Wie abgefahren. Wunderschöne Blicke auf die Stadt Stadtallendorf und seine Geschichte und die Menschen, die ihr Leben hier bestreiten.

Der Film kam zum Ende. Viele Glückwünsche von fremden Menschen. Ein wahnsinniger Tag ging zu Ende. Was bleibt sind viele Fotos und Dankbarkeit.

Önder Çavdar

 

Kooperationen

Zum Anfang
JSN Decor 2 is designed by JoomlaShine.com | powered by JSN Sun Framework