Im Oktober 2024 stellten die Georg Büchner Schule in Stadtallendorf und die ungarische Debreceni Dózsa György Általános Iskola einen EU-Förderantrag für kleinere Partnerschaften in der Schulbildung KA 210. Ziel war die Durchführung jeweils einer gemeinsamen Arbeits- und Begegnungswoche in Ungarn und Deutschland. Thematischer Schwerpunkt sollte sein die Beschäftigung mit dem Aspekt – Eintreten für ein Leben in Demokratie und Widerstand gegen alle Formen von Extremismus.
Durch die gemeinsame Beschäftigung mit den konkreten Lebensphasen von Eva Fahidi (Holocaustüberlebende), der gemeinsamen Vergangenheit und der damals einsetzenden Mechanismen von Ausgrenzung sollen sich die Jugendlichen dessen bewusst werden und sich den aktuellen Fragen von Rassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus stellen.
Über die Realisierung dieses Projektes sollte eine wiederkehrende, stabile Zusammenarbeit in Form von ähnlichen Projekten zwischen den beiden Schulen initialisiert werden.
Zielgruppe waren Jungen und Mädchen im Alter von 14-16 Jahren, d.h. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun.
Geplant war eine enge Kooperation mit dem DIZ (Dokumentations- und Informationszentrum) in Stadtallendorf und der jüdischen Gemeinde in Debrecen.
Das Projekt steht exemplarisch für die Vermittlung grundlegender Werte der Europäischen Union.
Autor: M. Bitzhöfer