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Austauschprogramme und Erasmus+

Die Georg-Büchner-Schule möchte ihre Schülerinnen und Schüler an der Welt teilhaben lassen. Dazu werden Austauschprogramme für Gruppen aber auch für einzelne Interessierte in verschiedene Länder angeboten. Dabei wechseln sowohl die Orte als auch die jeweiligen Schulen. So gab und gibt es Austausche nach Großbritannien, Frankreich, Australien, Südafrika, Türkei, Dänemark, Polen und Russland. Während der Pandemie sind alle Austausche pausiert worden und werden derzeit reaktiviert.

 

Für unsere Schule ist Herr Wagner für den Australienaustausch verantwortlich, Herr Bitzhöfer für das Erasmus+-Projekt. 

 

Austausche sind kein Urlaub - es gibt stets ein umfangreiches Programm, das absolviert werden muss. Die Schülerinnen und Schüler sind in Gastfamilien untergebracht und besuchen die dortige Schule.

 

Vorbereitet werden die Austausche in der Regel durch einen zweistündigen Ganztagskurs, der landeskundliche Themen zum Schwerpunkt hat. Hier werden unsere Schülerinnen und Schüler auf die jeweilige Kultur eingestimmt und die kulturellen Besonderheiten des Ziellandes werden erarbeitet.


Australien


Gemeinsam mit der Gesamtschule Ebsdorfergrund organisiert die Georg-Büchner-Schule den Austausch mit der Region Victoria in Südaustralien seit 25 Jahren. Es kamen auf beiden Seiten immer wieder Schule hinzu, andere Schulen fanden nach einiger Zeit einen eigenen Weg. Die beteiligte Schule in Australien ist derzeit die Oberon High School in Geelong. 

 

Die Oberon High School wurde 1963 gegründet und besteht aus einem einzigen Campus für die Klassen 7 bis 12, der gerade in eine brandneue, hochmoderne Einrichtung in Armstrong Creek, etwa 12 Kilometer südlich des Zentrums von Geelong, umgezogen ist. Die 850 Studenten kommen aus umliegenden Stadt-, Land- und Küstengebieten.

Natürlich ist ein solcher Austausch auch immer mit Kosten verbunden. Aber die Georg-Büchner-Schule und der Förderverein kämpfen dafür, dass auch alle interessierten, motivierten und geeigneten Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Neben der Möglichkeit den Betrag über einen längeren Zeitraum anzusparen, gibt es daher bei finanziellen Problemen Zuschüsse, so dass Geld nie ein Ausschlusskriterium sein sollte. 

 

 


 Logo Erasmus 

Im Oktober 2024 stellten die Georg Büchner Schule in Stadtallendorf und die ungarische Debreceni Dózsa György Általános Iskola einen EU-Förderantrag für kleinere Partnerschaften in der Schulbildung KA 210. Ziel war die Durchführung jeweils einer gemeinsamen Arbeits- und Begegnungswoche in Ungarn und Deutschland. Thematischer Schwerpunkt sollte sein die Beschäftigung mit dem Aspekt – Eintreten für ein Leben in Demokratie und Widerstand gegen alle Formen von Extremismus.

Durch die gemeinsame Beschäftigung mit den konkreten Lebensphasen von Eva Fahidi (Holocaustüberlebende), der gemeinsamen Vergangenheit und der damals einsetzenden Mechanismen von Ausgrenzung sollen sich die Jugendlichen dessen bewusst werden und sich den aktuellen Fragen von Rassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus stellen.

Über die Realisierung dieses Projektes sollte eine wiederkehrende, stabile Zusammenarbeit in Form von ähnlichen Projekten zwischen den beiden Schulen initialisiert werden.

Zielgruppe waren Jungen und Mädchen im Alter von 14-16 Jahren, d.h. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun.

Geplant war eine enge Kooperation mit dem DIZ (Dokumentations- und Informationszentrum) in Stadtallendorf und der jüdischen Gemeinde in Debrecen.

Das Projekt steht exemplarisch für die Vermittlung grundlegender Werte der Europäischen Union.

 

Folgende Beiträge berichten das vergangene und aktuelle Projekt: 

 

Drei Nationen zu Gast an der GBS

 

Stadtallendorfer Schüler*innen auf Gran Canaria

 

Erasmusgruppe in Frankfurt

 

Neues Erasmus+-Projekt mit ungarischer Schule