Am 25. März – kurz vor den Osterferien – traf sich die H9PUSCH pünktlich um 8 Uhr am Bahnhof um zu einer Betriebsbesichtigung bei dem Unternehmen Kamax in Homberg (Ohm) aufzubrechen. „Kamax verbindet weltweit“ – so lautet einer der Werbeslogans des Unternehmens, das sogenannte Verbindungselemente herstellt, was ein eleganteres Wort für Schrauben ist, die vor allem in der Automobilindustrie eingesetzt werden.
Der ursprüngliche Plan war, mit dem Zug zu fahren, aber die Deutsche Bahn hatte andere Pläne, sodass wir aufgrund der Verspätung unseres eigentlichen Zuges mit dem Bus zunächst bis nach Schweinsberg fuhren, wo wir bei eisiger Kälte eine ganze halbe Stunde Aufenthalt hatten, bis endlich der Bus kam, der uns bis nach Homberg brachte.
Die umständliche und lange Anreise hat sich jedoch gelohnt: ausgerüstet mit einer gelben Warnweste, Sicherheitsschuhen, Gehörschutz und Kopfhörern stapften wir durch die verschiedenen Produktionshallen, in denen der Stahl zu den verschiedensten Arten von Schrauben weiterverarbeitet wird. Beeindruckend waren dabei nicht nur die Mengen und die Vielfalt an Schrauben, die von Kamax produziert werden, sondern auch die verschiedenen Arbeitsschritte, bei denen der bekanntlich harte Stahl extremem Druck, starker Hitze und kaltem Wasser ausgesetzt wird, bis er schließlich in seiner endgültigen Form Platz in einer Kiste findet, die dann in einen Lastwagen verladen wird.
Frau Nitsche, Teamleiterin für den Bereich Ausbildung, begleitete unseren Besuch mit Informationen zu verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in dem Betrieb, sowie Tipps für die Bewerbung. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Kamax für die Einblicke in ihren Betrieb!